SOUL
Bilder von Ulrike Donié und Susanne Husemann
12.01.2021 – 21.04.2021

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Dialog der Künstlerinnen über diese Ausstellung



Fotos der Ausstellung

Liebe Interessierte an der Kunst vom K-Salon,

zu dieser aktuellen Ausstellung fand leider keine Eröffnung statt. Die Werke sind durch das Schaufenster zu sehen.
Auf Anfrage unter der Mobil-Nr.: 0157 35309435 (Susanne Husemann) können die Bilder in einem privaten Rahmen angeschaut werden.

Susanne Husemann: „Immer zum Beginn eines neuen Jahres kommen Gedanken an Änderung. In mir taucht der Wunsch auf endlich alles anderes zu machen, endlich alles richtig zu machen. Und ich möchte endlich meine Seele mitreden lassen. Endlich mein Gehör nach innen richten und den Krach da Draußen abstellen. Ganz leise höre ich dann ein Rumoren, ein vorsichtiges Atmen und mit jedem Atemzug formt sich Sprache. Meine Bilder sind ein Dialog mit dir, liebe Seele.“ 

Ulrike Donié: „Auch mich bewegt die Frage nach dem Inneren meiner Selbst, weil es auch der Schlüssel für das Gegenüber sein könnte. Es geht mir beim Erforschen des eigenen Innern und des anderen wie in Goethes Faust beschrieben. Ein Glimmern durch die Gründe, ein morgenrötlich trüber Schein. Das Eigentliche und Wesentliche bleibt bei der Suche verborgen. Mein Malen begreift sich als ein prozesshaftes Suchen nach einer Antwort, wohl wissend um die Vergeblichkeit. Meine Bilder beziehen das schauende Gegenüber in dessen Suche nach sich selbst ein und wollen einen Dialog mit diesem, ein gemeinsames Tasten nach diesem flüchtigen Etwas, was man als Seele begreift.“

 

Vita

Ulrike Donié
Ulrike Donié lebt und arbeitet in Linz am Rhein und arbeitet seit 1991 freischaffend in Linz am Rhein. Seit 1995 stellt sie ständig ihre Arbeiten national und international aus, darunter in zahlreichen großen Einzelausstellungen in Museen, Kunstvereinen und Städtischen Galerien. Als „artist in residence“ in Nagoya und Japan entwickelte sie verschiedene Objektinstallation.

Susanne Husemann
Schon während des Studiums der Malerei bei Georg Baselitz an der UdK in Berlin gründete sie zusammen mit Jean-Marie Boivin die Theatergruppe Theater Artaud. Gefördert durch ein DAAD Stipendium studierte sie in Japan Tuschmalerei. Anschließend studierte sie in Tübingen Philosophie bei Manfred Frank. 2001 bekam sie ihre Tochter Stella. Von 2012-15 lebte und arbeitete sie als freischaffende Künstlerin in Islamabad/Pakistan. Gezeigt wurden ihre Bilder dort in Soloausstellungen in der Nomad Galerie in Islamabad, in der ROTHAS Galerie in Lahore und im Rahmen eines Festivals des Goetheinstitut in V.M. art Gallery in Karachi. Zurück aus Pakistan begann sie sich intensiv mit der Bedeutung des Unterbewussten zu beschäftigen, insbesondere mit den Theorien von C. G. Jung und Alberto Villoldo. Sie studierte Dramatherapie am Campus Naturalis und schrieb im Jahr 2020 ihr Diplom über die Bedeutung der Symbole bei C. G. Jung. Parallel zu ihren Ausstellungen, führte sie Performances auf unter anderen in der Tischerlerei der Deutschen Oper (2017) und im K-Salon (2019).Vertreten wird sie von der Galerie Michaela Helfrich in Berlin.