Kunst aus den RAW-Ateliers
Ausstellung anlässlich 150 Jahre des RAW-Geländes Berlin
26. Sep. – 16. Okt. 2017

Andrej Wolff         Malerei, Fotografie
Ralf Tekaat           Zeichnung
Marko Ohm           Malerei
Bruno di Martino   Malerei, Skulptur
Judith Höllerer      Literatur, Performance

Mo., 16. Okt. um 19 Uhr
Finissage

Die Ausstellung stellt das Verborgene vor. Vier Bildende Künstler die Ihre Studios in den Atelierhäusern vom Berliner RAW-Gelände haben, zeigen im K-Salon in der Bergmannstraße eine Auswahl ihrer aktuellen Werke. Während das RAW-Gelände eher für sein Nacht- und Clubleben in der Öffentlichkeit bekannt ist, entstehen dort bei Tageslicht viele interessanten Kunstwerke in der kreativen soziokulturellen Atmosphäre der Atelierhäuser. Vorgestellt wird, wie sich diese Werke zwischen der Subkultur und dem klassischen Kunstbegri manifestieren, die Künstler sich zwischen Mainstream und Underground neu erfinden und welchen inspirierende Einfluss der Atelierstandort auf ihre Werke hat. Die Ausstellung findet anlässlich 150 Jahre des RAW-Geländes statt. Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Edition von Kunstdrucken.
Kuratoren: Andrej Wolf, Susanne Hussemann


EGODOCUMENT-Inszenierung der eigenen Existenz
Installation von COLLECTIF K-LI-P und dem slowenischen Komponisten Matija Strnisa
19. - 22. Oktober 2017

19.10. um 19 Uhr
Ausstellungseröffnung
Performance « EGODOCUMENT « mit Christel Brink Przygodda, Philippe Veyrunes, Matija Strnisa, (Muhamad) Akiles, Sirine Mala und Christine Schmidt.

21. und 22.10. von 10 bis 14 Uhr
Atelier "EGODOCUMENT" für junge Menschen ab 14J., Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Öffnungszeiten der Installation
täglich von 14 bis 18 Uhr

In den Arbeiten von COLLECTIF K-LI-P aus Grenoble steht der Begriff „Identität“ im Zentrum der seit 2005 geführten Performance und Installationsarbeiten. Persönliche, kulturelle und generationsbezogene Fundamente füllen die enstehenden Porträts/Autoporträts auf und hinterfragen auf konkrete Weise unsere Beziehung zu uns selbst und zu den Anderen. Diese Inszenierungen sind sowohl Zeugnisse von eigener Geschichte, als auch kollektive Situationen der Reflektion, in denen unsere Konstruktion als Subjekt aktuel wiedergespiegelt werden. Die choreografisch-visuelle Installation « EGODOCUMENT Inszenierung der eigenen Existenz » ist das Ergebniss von zwei geführten experimentalen Prozessen in Deutschland und Frankreich mit Migranten, Geflüchteten und Menschen mit einem Migrationshintergrund. Mit der Frage « wer sind wir » arbeiteten die Teilnehmer aus ihrem eigenen erlebten Migrationshintergrund heraus. Das Projekt soll auf positive Weise unsere Fähigkeiten hervorheben, unsere Identitätsbildung angesichts einer radikalen Veränderung von Lebensraum zu gestalten und zu erneuern. Das Projekt richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, um die Frage der Migration mit künstlerischen Mitteln im aktuellen europäischen Kontext fortzusetzen. Ziel ist es ein interkulturelles Verständnis zu ermöglichen, neue Kommunikationsebenen zu schaffen und somit Integrationsprozesse aktiv zu unterstützen.

Ausstellungsprogramm

26. Sep.–16. Okt. 2017


Kunst aus den RAW-Ateliers
Ausstellung anlässlich 150 Jahre des RAW-Geländes Berlin
26. Sep.–16. Okt. 2017

Andrej Wolff       Malerei, Fotografie
Ralf Tekaat        Zeichnung
Marko Ohm        Malerei, Skulptur
Judith Höllerer    Literatur, Performance


Di., 26. Sep. um 19 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Musikperfomance „Underground - weiter als der Himmel“

Do., 5. Okt. um 19 Uhr
Themenabend: Lesung und Musik mit Romanistin Judith Höllerer, anschließend Gespräch mit den Künstlern

Mo., 16. Okt. um 19 Uhr
Finissage

Die Ausstellung stellt das Verborgene vor. Vier Bildende Künstler die Ihren Studio in den Atelierhäusern der Berliner RAW-Gelände haben, zeigen im K-Salon in der Bergmannstraße eine Auswahl ihrer aktuellen Werke. Während das RAW-Gelände eher für sein Nacht- und Clubleben in der Ö entlichkeit bekannt ist, entstehen dort bei Tageslicht viele interessanten Kunstwerke in der kreativen soziokulturellen Atmosphäre der Atelier- häuser. Vorgestellt wird, wie sich diese Werke zwischen der Subkultur und dem klassischen Kunstbegri ma- nifestieren, die Künstler sich zwischen Mainstream und Underground neu nden und welchen inspirierende Ein uss der Atelierstandort auf ihre Werke hat. Die Ausstellung ndet anlässlich 150 Jahre des RAW-Gelän- des statt. Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Edition von Kunstdrucken.
Kuratoren: Andrej Wol , Susanne Hussemann

Andrej Wolff
www.andrej.info

Nach dem Kunstudiums an der UdK hatte Andrej Wolff seine Atelierräume an solchen alternativen Berlinern Atelierstandorten wie BLO-Ateliers, Kunsthaus Tacheles, Kolonie Wedding und RAW-Gelände. Das soziokulturelle Charakter des Raumes war ihm sehr wichtig und prägte seine Schaffen. Seine vielschichtige, malerische Gemälde spiegeln oft die unmittelbare Umgebung in der die Bilder entstanden sind wieder. Landschaften, eincollagierte Plakatartefakten, Erinnerungen und Flashbacks bilden eine sich
Neben der Maler zeig Andrej Wolff auch eine Beamerdokumentation über seine abwechslungsreiche  Atelierstandorte in Zeiten der dynamischer Stadveränderung.

Ralf Tekaat
www.ralftekaat.de

Sein künstlerisches Medium ist die Zeichnung. In seinen Zeichnungen und erzählerischen Installationen nutzt Ralf Tekaat den Bilder- und Geschichtenfundus aus dem kollektiven Gedächtnis, der es mir ermöglicht bei den Betrachtern eine kontrollierte Assoziationskette zu erzeugen.
Seit einem Jahr fing Ralf Tekaat Eisberge zu zeichnen, ohne dabei jeweils einen gesehen zu haben. In diesem Sommer erfühlte er seinen Traum und reiste per Crowdfunding nach Spitzbergen und malte dort reale Schneelandschaften und Eisbergen. Einige dieser Eisberge sind in der Ausstellung zu sehen.


Marco Ohm
Malerei

Seine Bilder faszinieren durch ihre rohe und eher expressive Wirkung. Dabei bleibt seine  Farbwahl sehr ausgewogen und komplex in Abstufungen und Variationen. Beachtenswert ist die Kontinuität seines Schaffensprozesses: Marco ist fast jeden Tag im Atelier und bleibt permanent in seinem Flow, treu dem klassischen Medium der Malerei - der Ölfarbe. In der Ausstellung zeigt er seien aktuelle Ölbilderserie (in Schwarzweiß und Farbe)

Bruno die Martino
www.brunodimartino.com

Der in Paris geborene Künstler  Bruno di Martino, hat viele Jahre im Berliner Kunsthaus Tacheles gearbeitet, bevor er in die Räume im Dachgeschoß eines Atelierhauses auf dem RAW-Gelände umzog. Sein künstlerisches Spektrum ist breit: er ist Maler und Bildhauer, Musiker und Schauspieler und sogar Kunsterzieher. Obwohl seine Techniken ebenfalls sehr sehr unterschiedlich sind (Öl, Acryl, Enkaustik, Gips, Bronzengus) scheinen alle seine Werke auf mystische Art verwoben und verbunden zu sein. Bruno selbst spricht vom Multiplikation des Lichtes und Schattens in seinen Werken, über fliessende Energien und will als Künstler pure Kraft und Lebensfreude zum Ausdruck bringen.


 

19. - 22.10.2017

19. 10. 2017 um 19 Uhr
Ausstellungseröffnung
Performance « EGODOCUMENT « mit Christel Brink Przygodda, Philippe Veyrunes
19. - 22.10.2017

Öffnungszeit
täglich von 14 bis 18 Uhr
 
19.10. um 19 Uhr 
Performanceabend mit zwei geflüchteten Künstlern: Mohamad Akilis-Tänzer und Sirine Mala- Schriftstellerin.
Version von "EGODOCUMENT"
 
EGODOCUMENT-Inszenierung der eigenen Existenz

Installation von COLLECTIF K-LI-P und dem slowenischen Komponisten Matija Strnisa

In den Arbeiten von COLLECTIF K-LI-P aus Grenoble steht der Begriff „Identität“ im Zentrum der seit 2005 geführten Performance und Installationsarbeiten. Persönliche, kulturelle und generationsbezogene Fundamente füllen die enstehenden Porträts/Autoporträts auf und hinterfragen auf konkrete Weise unsere Beziehung zu uns selbst und zu den Anderen. Diese Inszenierungen sind sowohl Zeugnisse von eigener Geschichte, als auch kollektive Situationen der Reflektion, in denen unsere Konstruktion als Subjekt aktuel wiedergespiegelt werden. Die choreografisch-visuelle Installation « EGODOCUMENT Inszenierung der eigenen Existenz » ist das Ergebniss von zwei geführten experimentalen Prozessen in Deutschland und Frankreich mit Migranten, Geflüchteten und Menschen mit einem Migrationshintergrund. Mit der Frage « wer sind wir » arbeiteten die Teilnehmer aus ihrem eigenen erlebten Migrationshintergrund heraus. Das Projekt soll auf positive Weise unsere Fähigkeiten hervorheben, unsere Identitätsbildung angesichts einer radikalen Veränderung von Lebensraum zu gestalten und zu erneuern. Das Projekt richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, um die Frage der Migration mit künstlerischen Mitteln im aktuellen europäischen Kontext fortzusetzen. Ziel ist es ein interkulturelles Verständnis zu ermöglichen, neue Kommunikationsebenen zu schaffen und somit Integrationsprozesse aktiv zu unterstützen.