19. 10. 2017 um 19 Uhr
Ausstellungseröffnung
Performance « EGODOCUMENT « mit Christel Brink Przygodda, Philippe Veyrunes
19. - 22.10.2017

Öffnungszeit
täglich von 14 bis 18 Uhr
 
19.10. um 19 Uhr 
Performanceabend mit zwei geflüchteten Künstlern: Mohamad Akilis-Tänzer und Sirine Mala- Schriftstellerin.
Version von "EGODOCUMENT"
 
EGODOCUMENT-Inszenierung der eigenen Existenz

Installation von COLLECTIF K-LI-P und dem slowenischen Komponisten Matija Strnisa

In den Arbeiten von COLLECTIF K-LI-P aus Grenoble steht der Begriff „Identität“ im Zentrum der seit 2005 geführten Performance und Installationsarbeiten. Persönliche, kulturelle und generationsbezogene Fundamente füllen die enstehenden Porträts/Autoporträts auf und hinterfragen auf konkrete Weise unsere Beziehung zu uns selbst und zu den Anderen. Diese Inszenierungen sind sowohl Zeugnisse von eigener Geschichte, als auch kollektive Situationen der Reflektion, in denen unsere Konstruktion als Subjekt aktuel wiedergespiegelt werden. Die choreografisch-visuelle Installation « EGODOCUMENT Inszenierung der eigenen Existenz » ist das Ergebniss von zwei geführten experimentalen Prozessen in Deutschland und Frankreich mit Migranten, Geflüchteten und Menschen mit einem Migrationshintergrund. Mit der Frage « wer sind wir » arbeiteten die Teilnehmer aus ihrem eigenen erlebten Migrationshintergrund heraus. Das Projekt soll auf positive Weise unsere Fähigkeiten hervorheben, unsere Identitätsbildung angesichts einer radikalen Veränderung von Lebensraum zu gestalten und zu erneuern. Das Projekt richtet sich an eine breite Öffentlichkeit, um die Frage der Migration mit künstlerischen Mitteln im aktuellen europäischen Kontext fortzusetzen. Ziel ist es ein interkulturelles Verständnis zu ermöglichen, neue Kommunikationsebenen zu schaffen und somit Integrationsprozesse aktiv zu unterstützen.