Kunst aus den RAW-Ateliers
Ausstellung anlässlich 150 Jahre des RAW-Geländes Berlin
26. Sep.–16. Okt. 2017

Andrej Wolff       Malerei, Fotografie
Ralf Tekaat        Zeichnung
Marko Ohm        Malerei, Skulptur
Judith Höllerer    Literatur, Performance


Di., 26. Sep. um 19 Uhr
Ausstellungseröffnung mit Musikperfomance „Underground - weiter als der Himmel“

Do., 5. Okt. um 19 Uhr
Themenabend: Lesung und Musik mit Romanistin Judith Höllerer, anschließend Gespräch mit den Künstlern

Mo., 16. Okt. um 19 Uhr
Finissage

Die Ausstellung stellt das Verborgene vor. Vier Bildende Künstler die Ihren Studio in den Atelierhäusern der Berliner RAW-Gelände haben, zeigen im K-Salon in der Bergmannstraße eine Auswahl ihrer aktuellen Werke. Während das RAW-Gelände eher für sein Nacht- und Clubleben in der Ö entlichkeit bekannt ist, entstehen dort bei Tageslicht viele interessanten Kunstwerke in der kreativen soziokulturellen Atmosphäre der Atelier- häuser. Vorgestellt wird, wie sich diese Werke zwischen der Subkultur und dem klassischen Kunstbegri ma- nifestieren, die Künstler sich zwischen Mainstream und Underground neu nden und welchen inspirierende Ein uss der Atelierstandort auf ihre Werke hat. Die Ausstellung ndet anlässlich 150 Jahre des RAW-Gelän- des statt. Zur Ausstellung erscheint eine limitierte Edition von Kunstdrucken.
Kuratoren: Andrej Wol , Susanne Hussemann

Andrej Wolff
www.andrej.info

Nach dem Kunstudiums an der UdK hatte Andrej Wolff seine Atelierräume an solchen alternativen Berlinern Atelierstandorten wie BLO-Ateliers, Kunsthaus Tacheles, Kolonie Wedding und RAW-Gelände. Das soziokulturelle Charakter des Raumes war ihm sehr wichtig und prägte seine Schaffen. Seine vielschichtige, malerische Gemälde spiegeln oft die unmittelbare Umgebung in der die Bilder entstanden sind wieder. Landschaften, eincollagierte Plakatartefakten, Erinnerungen und Flashbacks bilden eine sich
Neben der Maler zeig Andrej Wolff auch eine Beamerdokumentation über seine abwechslungsreiche  Atelierstandorte in Zeiten der dynamischer Stadveränderung.

Ralf Tekaat
www.ralftekaat.de

Sein künstlerisches Medium ist die Zeichnung. In seinen Zeichnungen und erzählerischen Installationen nutzt Ralf Tekaat den Bilder- und Geschichtenfundus aus dem kollektiven Gedächtnis, der es mir ermöglicht bei den Betrachtern eine kontrollierte Assoziationskette zu erzeugen.
Seit einem Jahr fing Ralf Tekaat Eisberge zu zeichnen, ohne dabei jeweils einen gesehen zu haben. In diesem Sommer erfühlte er seinen Traum und reiste per Crowdfunding nach Spitzbergen und malte dort reale Schneelandschaften und Eisbergen. Einige dieser Eisberge sind in der Ausstellung zu sehen.


Marco Ohm
Malerei

Seine Bilder faszinieren durch ihre rohe und eher expressive Wirkung. Dabei bleibt seine  Farbwahl sehr ausgewogen und komplex in Abstufungen und Variationen. Beachtenswert ist die Kontinuität seines Schaffensprozesses: Marco ist fast jeden Tag im Atelier und bleibt permanent in seinem Flow, treu dem klassischen Medium der Malerei - der Ölfarbe. In der Ausstellung zeigt er seien aktuelle Ölbilderserie (in Schwarzweiß und Farbe)

Bruno die Martino
www.brunodimartino.com

Der in Paris geborene Künstler  Bruno di Martino, hat viele Jahre im Berliner Kunsthaus Tacheles gearbeitet, bevor er in die Räume im Dachgeschoß eines Atelierhauses auf dem RAW-Gelände umzog. Sein künstlerisches Spektrum ist breit: er ist Maler und Bildhauer, Musiker und Schauspieler und sogar Kunsterzieher. Obwohl seine Techniken ebenfalls sehr sehr unterschiedlich sind (Öl, Acryl, Enkaustik, Gips, Bronzengus) scheinen alle seine Werke auf mystische Art verwoben und verbunden zu sein. Bruno selbst spricht vom Multiplikation des Lichtes und Schattens in seinen Werken, über fliessende Energien und will als Künstler pure Kraft und Lebensfreude zum Ausdruck bringen.